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Unsere Bürgerinitiative Drucken E-Mail

 Wir sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger Innsbrucks, die alles daransetzen werden, ein Zurückkommen auf die Fehlentscheidung des Tiroler Landtags zu erwirken. Eine Fehlentscheidung, die in Verkennung der tatsächlichen Bedeutung des Panoramas und in Unkenntnis zahlreicher wichtiger Faktoren getroffen wurde.

Wir wollen die Demontage dieses einzigartigen Innsbrucker Denkmals verhindern und haben daher im November 2007 den Verein „FÜR UNSER PANORAMA“  gegründet.

Auslöser für unsere Aktion war die am Europäischen Tag des Denkmals (23. September 2007) von Landeskonservator Dr. Franz Caramelle veranstaltete Führung durch das Panorama, sowie die vorangegangene Pressebegegnung mit Bundesministerin Dr. Claudia Schmied. Durch Fragen und Diskussionen mit diesen beiden für die Erhaltung unserer Denkmäler zuständigen Schlüsselfiguren wurde uns klar, wie vieles unklar war.

Wir haben viel gelesen – von kunsthistorischen Untersuchungen bis hin zu den Landtagsdebatten – haben viel geforscht und viel Material zusammengetragen und sind so mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln den zahlreichen offenen Fragen nachgegangen.

Inzwischen haben sich massiv Fachleute auf internationaler und europäischer Ebene – Kulturausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Strassburg,International Panorama Council,  International Institute for Conservation of Historic and Artistic Works IIC, Ludwig Boltzmann Institut – Linz -Medien/Kunst/Forschung, die paneuropäische Föderation für das Kulturerbe Europa Nostra, ICOMOS – für den Verbleib des Rundgemäldes in seiner Rotunde eingesetzt.

Wir teilen nicht die Meinung der Landesbehörden, das Riesenrundgemälde sei nur durch eine Übersiedlung in das neue Bergisel Museum zu retten.

Hingegen sind wir überzeugt, dass bei entsprechendem politischen Willen eine Sanierung des Denkmals unter Erhaltung der Einheit von Gemälde und Rotunde möglich ist, wie dies ja auch schon bei den anderen noch erhaltenen Original-Panoramen erfolgreich durchgeführt wurde.

Schließlich verwahren wir uns entschieden gegen die Unterstellung, unsere Aktion habe parteipolitische Hintergründe.

 
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