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„Völlig unsinnig“ ist es nach Meinung der Panoramenexpertin G. Koller im Zusammenhang mit den Panoramen von „fahrendem Gewerbe“ zu sprechen. Und sie fügt hinzu: „Diese Meinung beruht auf der Unkenntnis einer komplexen Sachlage. Diemer und seine Künstlerkollegen würden sich bei dieser Bewertung ihrer Leistungen im Grab umdrehen“. (Tirol Echo, Februar 2008, Interview von S. Gurschler) . Das Innsbrucker Rundgemälde sollte patriotischen Zielen dienen und wurde nur zweimal zu diesem Zwecke ausgelagert. (Mehr……) Ohne Zerstückelung des Gemäldes, erklärt ausserdem Landeskonservator Hofrat Dr. Franz Caramelle, sind weder seine Abnahme noch sein Transport möglich. Das Gemälde wie einen Stoff in mehrere Schichten übereinander zu rollen, ist heute undenkbar und würde die Malerei auf das Schwerste gefährden. Die Leinwand wurde vor 80 Jahren das letzte Mal transportiert, als das Bild in einem wesentlich besseren Zustand war als heute. Inzwischen sind Leinwand und Farben spröde geworden. (Mehr………)
Panoramen verließen ihre Rotunde nur, um in einer anderen identischen Rotunde zur Schau gestellt zu werden.
Eindeutig widerlegt wird dieses Argument durch den uns vorliegenden Originalbauplanvon Baumeister Anton Fritz (1906), der den Titel trägt „ Plan zur Neuerbauung des Panoramas ‚Schlacht am Bergisel’ (Mehr ...) |