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JSN ImageShow - Joomla 1.5 extension (component, module) by JoomlaShine.com
Wir setzen uns für den Verbleib des Riesenrundgemäldes an seinem angestammten Platz in seinem Rundbau am Inn ein.
Wir wissen, dass die vordingliche Sanierung des Gebäudes um 900.000 € vorgenommen werden kann, und zwar ohne das Gemälde abzunehmen, wie dies auch bei anderen ebenso alten Panoramen schon geschehen ist. Eine Komplettsanierung vor Ort wird auf ca. 5,4 Mio € geschätzt und ist auf alle Fälle billiger als eine Translozierung auf den Bergisel in ein Gebäude das ja erst errichtet werden muss, um das Gemälde aufzunehmen.
Wir führen diese Öffentlichkeitskampagne durch, um die einseitige, unkorrekte und unvollständige Darstellung der Sachlage durch die Politik zu widerlegen.
Wir werden nicht zulassen, dass eine so vollendete künstlerische Einheit durch das Auseinanderreißen von Gemälde und Rotunde, die 1974 als EIN Objekt unter Denkmalschutz gestellt wurden. Allen anderslautenden Erklärungen der Politik zum Trotz wurde dieser Standpunkt am 7. November 2008 in einem Bescheid des Bundesdenkmalamts erneut bestätigt. Gegen diesen Bescheid legte Landeshauptmann Platter sofort Berufung ein, und wir können nur feststellen, dass ihm der Denkmalschutz nichts bedeutet. Da er öffentlich erklärt hat, er habe das Wort von Bundesministerin Schmied, dass sie, ganz gleich wie das Bundesdenkmalamt entscheiden werde, in jedem Fall die Translozierung genehmigen werde, hat es uns zwar enttäuscht aber in keinem Fall überrascht, dass sich Bundesministerin Schmied mit Bescheid vom 11. Jänner 2009 für die Translozierung ausgesprochen hat. Zu unserer Fassungslosigkeit vor solcher Missachtung kompetenter Fachstimmen kommt nun auch die Empörung über das Fehlen jeglicher politischen Redlichkeit und einer - solange Wahlen noch in weiter Ferne sind - geradezu ostentativ zur Schau gestellten Gleichgültigkeit gegenüber der Meinung der Bevölkerung .
Wir gegen dennoch nicht auf . Wir werden nicht zulassen, dass dieses über 100 Jahre alte einmalige Gemälde von über 1000 m² zuerst zerstückelt wird, um überhaupt abgenommen und transportiert werden zu können, nur um dann wieder unter unvermeidlichem Substanz- und Qualitätsverlust wiederzusammengenäht, restauriert und anderswo unter wesentlich schlechteren Lichtbedingungen „platziert“ zu werden.
Wir werden nicht zulassen, dass das Riesenrundgemälde instrumentalisiert wird, um den Bergisel zu „bereichern und die dortige Besucherzahl zu steigern“, wie von der Ex-Kultursprecherin des Tiroler Landtags befürwortet.
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